Und nochmal der Klassiker – 25er Seife

Übungsseife #6

Die 25-Rezeptur – diesmal mit Mandelöl und Sheabutter

Im Grunde das gleiche Rezept wie die letzte 25er Seife, nur diesmal mit etwas hochwertigeren Ölen. Also nicht ganz so günstig.

Zutaten (für 400 g Seife)

1) 100 g Kokosöl

2) 100 g Sheabutter

3) 100 g Mandelöl

4) 100 g Olivenöl

5) 54,75 g NaOH (6 % Überfettung)

6) 134 g destiliertes Wasser

ich hab die Seife mit Orangen- und Teebaumöl beduftet. Gefärbt hab ich sie nicht. Wie ihr auf dem Foto seht, habe ich einen Teil  mit Kornblumenblättern verziert.

Die Herstellung läuft also ganz genauso ab, wie beim letzten Rezept:

Zubereitung

1) Alle Arbeitsutensilien bereitstellen. Für dieses Rezept brauchst du:

  • einen Topf aus Emaille oder Edelstahl – nicht mehr zum Kochen verwenden!
  • 3 hitzebeständige Plastikmessbecher – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • eine digitale Feinwaage
  • für deine Sicherheit: Gummihandschuhe, Schutzbrille, Mundschutz, Schürze (bitte lies die Sicherheitshinweise bevor du anfängst!)
  • 3 Kochlöffel aus Silikon – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Gummispachtel – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Silikonform – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Stabmixer- nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Küchenrolle
  • ggf. ein feines Plastiksieb

2) Das Kokosöl und die Sheabutter in dem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Vorsicht: Das Fett darf nicht zu heiß werden!

3) Olivenöl und Mandelöl in einem Plastikbecher abmessen. Die geschmolzenen Fette etwas abkühlen lassen und dazugeben.

4) destilliertes Wasser in einem Plastikbecher abmessen.

5) spätestens jetzt Schutzhandschuhe, -brille, Mundschutz und Schürze anziehen!

6) NaOH in einem Plastikbecher abmessen. (VORSICHT!! NaOH ist ätzend!! Auf keinen Fall damit in Berührung kommen!)

7) Nach und nach das NaOH in das Wasser geben (nicht umgekehrt), mit einem Kochlöffel umrühren bis das NaOH gelöst ist. Achtung! Dabei entstehen Gase. Fenster auf! 🙂 Du hast nun eine heiße oder warme Lauge.

8) Warten bis Lauge und Öle auf Zimmertemperatur abgekühlt sind. Um diesen Prozess zu beschleunigen, kannst du deinen Plastikbecher mit der Lauge/ den Topf mit dem Fett in ein kaltes Wasserbad stellen.

9) Sobald Öle und Lauge Zimmertemperatur haben, kannst du die Lauge zu den Ölen geben. (Falls in in der Lauge noch viele Schwebstoffe sind, gebe sie vorher durch ein feines Plastiksieb.) Mit dem Stabmixer so lange rühren, bis eine puddingartige Masse entsteht.

10) Jetzt ggf. Duft und/oder Farbe dazugeben. Mit dem Stabmixer gut unterrühren.

11) Die Masse mit dem Gummispachtel in die Silikonform geben. Wenn du möchtest mit den Kornblumenblättern verzieren. Dann sdie Seife mit Plastikfolie abdecken.

12) Arbeitsplatz reinigen 🙂

13) Nach ungefähr 48 Stunden kannst du die Seife ausformen. Sie muss dann noch mindestens einen Monat ruhen, bevor du sie benutzen kannst!

 

 

 

 

 

6 Kommentare zu „Und nochmal der Klassiker – 25er Seife“

    1. Liebe Lena!
      Je nachdem, mit welchen Zutaten du arbeitest, sind Seifen unterschiedlich lange haltbar.
      Wenn du frisches Obst oder Gemüse verarbeitet hast, solltest du die Seife sicher etwas schneller verbrauchen.
      Prinzipiell ist Seife aber sehr lange haltbar, sogar Jahrzehnte 🙂
      Von dieser Seife habe ich immer noch etwas übrig und sie funktioniert noch wunderbar! Also mit einem Jahr kannst du mindestens rechnen.
      Liebe Grüße

  1. Hallo,
    das Rezept klingt klasse und ich werde es in den nächsten Tagen sicher ausprobieren.

    Was die Haltbarkeit von Seifen angeht: Meine ersten Seifen habe ich vor ziemlich genau einem Jahr in einem Kosmetik-Workshop gesiedet. Mit diesen ersten Seifen bin ich sehr geizig und das hat sich gelohnt. Bei einigen Seifen kann es sein, dass sich die Konsistenz durch die Lagerung dahingehend verbessert, dass sie schön fest wird und nicht nach fünf-mal Händewaschen schon wieder leer ist, weil sie sich zu schnell auflöst.
    Eine längere Lagerung kann sich also durchaus lohnen – meiner Erfahrung nach – und solange man wie oben schon erwähnt keine frischen Obst- oder Gemüsesorten verarbeitet, und vor allem penibel sauber arbeitet, dann kann man seine Seifen tatsächlich eine ganze Weile einlagern. 🙂

    Liebe Grüße

    1. Liebe Mika! Ich denke auch, dass Seifen sich unter günstigen Umständen ewig halten können. Nur der Duft lässt mit der Zeit etwas nach, was schade ist. Liebe Grüße

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